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Mitte Januar soll eine Anmeldung möglich sein

Mitte Januar soll eine Anmeldung möglich sein Mitte Januar soll eine Anmeldung möglich sein
Sobald das Anmelde-Tool des Bundes einsatzbereit ist, können auch die Impfzentren im Kanton Schwyz loslegen. Bis Ende dieser Woche werden impfwillige

Sobald das Anmelde-Tool des Bundes einsatzbereit ist, können auch die Impfzentren im Kanton Schwyz loslegen. Bis Ende dieser Woche werden impfwillige Bewohner der Hälfte aller Pflegeheime im Kanton Schwyz die erste Impfung erhalten haben. Rund 60 Prozent lassen sich impfen.

cc. Seit dem 23. Dezember werden in den Schwyzer Altersund Pflegeheimen durch mobile Impfequipen der Rettungsdienste Covid-19-Impfungen durchgeführt. «Bis Ende dieser Woche werden impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner der Hälfte aller Pflegeheime im Kanton Schwyz die erste Impfung erhalten haben», schreibt das Schwyzer Departement des Innern in einer Medienmitteilung.

Der Kanton Schwyz wolle in einer ersten Phase mit den zur Verfügung stehenden Impfdosen alle impfwilligen Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime impfen. Das umfasse auch die Verabreichung der notwendigen zweiten Impfung, heisst es in der Mitteilung weiter.

Wenige Impfdosen stehen zur Verfügung So sollen noch im Januar alle Erstimpfungen und ein grosser Teil der Zweitimpfungen in den Pflegeheimen verabreicht sein. Gemäss den Voranmeldungen lassen sich rund 60 Prozent aller Bewohner in den Pflegeheimen impfen.

Die regionalen Impfzentren an den drei Spitalstandorten Schwyz, Einsiedeln und Lachen hingegen werden ihren Betrieb erst aufnehmen können, sobald die IT-Lösung des Bundes für die Anmeldung einsatzbereit ist. «Es ist davon auszugehen, dass die IT-Lösung des Bundes im Kanton Schwyz noch vor Mitte Januar einsatzbereit sein wird», schreibt das Departement des Innern. Eine Anmeldung für Impfungen in den Impfzentren sei deshalb zurzeit noch nicht möglich. «Sobald die Anmeldung möglich ist, erfolgt eine Information an die Bevölkerung», stellt der Kanton in Aussicht.

Da der Impfstoff aber nur in beschränkter Menge zur Verfügung stehe und ein grosser Teil für die Impfungen in den Pflegeheimen benötigt würden, stünden zu Beginn den Impfzentren verhältnismässig wenige Impfdosen zur Verfügung. Bei der Umsetzung der Covid-19-Impfung orientiert sich der Kanton Schwyz an der nationalen Impfstrategie des Bundes.

Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen im Fokus Demnach werden die Impfungen in den Impfzentren und später in den Arztpraxen sowie Apotheken schrittweise erfolgen und wie folgt priorisiert: Besonders gefährdete Personen, Gesundheitspersonal, Haushaltsmitglieder von besonders gefährdeten Personen und Personen in Einrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko.

Aufgrund des beschränkt verfügbaren Impfstoffes werden in erster Priorität über 75-Jährige und Menschen mit Vorerkrankungen geimpft. «Sobald genügend Impfstoff vorhanden ist, werden die Impfmöglichkeiten gemäss der Prioritätenliste des Bundes ausgedehnt», erklärt das Departement des Innern. Es sei davon auszugehen, dass die breite Bevölkerung im zweiten Quartal 2021 geimpft werden könne.

Im Haus Mattenegg an der Spitalstrasse 26 wird das Spital Einsiedeln ein Impfzentrum einrichten. In diesem Haus ist auch das Covid-Testcenter untergebracht.

Foto: Magnus Leibundgut

Es sei davon auszugehen, dass die breite Bevölkerung im zweiten Quartal 2021 geimpft werden könne.

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