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FDP fordert Steuersenkungen

Kanton. Jetzt geht die Schwyzer FDP in die Corona-Offensive: Sie legt in einer Medienmitteilung zahlreiche Forderungen auf den Tisch, die es

Kanton. Jetzt geht die Schwyzer FDP in die Corona-Offensive: Sie legt in einer Medienmitteilung zahlreiche Forderungen auf den Tisch, die es allesamt in sich haben. «Wir fordern kurz- und langfristiges Handeln von der Regierung », bringt es FDP-Präsidentin Marlene Müller auf den Punkt. So sollen etwa neben den Impfzentren auch die Hausärzte in das Impfprogramm involviert werden, heisst es in der Medienmitteilung. Die Partei spricht damit auch den Ärzten aus dem Herzen, die erst letzte Woche erklärten, dass sie sich hier vom Kanton etwas übergangen fühlten. Die FDP will zudem, dass künftig Anmeldungen nicht mehr nur über das Internet möglich sind. Innovative Lösungen für Heime

Bereits jetzt kündigt die Partei an, dass sie an der nächsten Budgetdebatte – diese findet im Kantonsrat jeweils in der Dezembersession statt – erneut, wie im letzten Dezember, eine Steuersenkung fordern werde. «Die von der FDP geforderte Senkung des Steuerfusses im Dezember wäre eine einfache und aktive Entlastung der Privathaushalte gewesen », heisst es nun. Die Partei lief mit ihrer Forderung im Dezember auf, nachdem sie bereits in der vorberatenden Kommission in die Minderheit versetzt worden war. Jetzt soll also bereits wieder ein neuer Anlauf genommen werden. «Neben mehr Tests verlangt die FDP insbesondere alltagstaugliche Lösungen mit wenigen Einschränkungen, aber grossem Schutz für die vom Virus gefährdeten Personen.» Was sich die Partei darunter konkret vorstellt, bleibt noch offen. Gefordert seien «innovative Lösungen besonders im Bereich der Altersheime, damit die Einschränkungen bald wieder gelockert oder aufgehoben werden und die vom Staat geschlossenen Betriebe ihre Tätigkeit wieder aufnehmen können»./adm

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