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Positiver Befund in getesteter Schulklasse

Kanton. Da die Mutter eines Schülers der 1./2. Klasse in Seewen positiv auf die hochansteckende, britische Mutation von Covid-19 getestet

IN KÜRZE

Kanton. Da die Mutter eines Schülers der 1./2. Klasse in Seewen positiv auf die hochansteckende, britische Mutation von Covid-19 getestet wurde, hat der kantonsärztliche Dienst am vergangenen Dienstagabend die gesamte Klasse sowie drei Lehrpersonen in Quarantäne geschickt und eine Testung aller Betroffenen veranlasst. «Von den insgesamt durchgeführten 22 Tests erwiesen sich 21 als negativ», schreibt das Schwyzer Bildungsdepartement in einer Medienmitteilung: «Einzig das Kind des erkrankten Elternteils wurde positiv getestet.» Dank des effizienten Zusammenspiels zwischen Kantonsärztlichem Dienst, den Schulverantwortlichen vor Ort und dem Bildungsdepartement konnte somit eine Weiterverbreitung des Virus erfolgreich verhindert werden./ BiD/i

Schwyz. Es ist wichtig, dass Erholungssuchende bei ihren Freizeitaktivitäten in der Natur Rücksicht auf die Wildtiere nehmen und die vorgegebenen Wege und Routen nicht verlassen. «Im Winter reduzieren die Wildtiere ihren Energieverbrauch und wechseln in einen Standby-Modus – Energiesparen ist oberstes Gebot», schreibt der Schwyzer Umweltrat (SUR) in einer Medienmitteilung: «Jetzt lösen Störungen bei Wildtieren Stress aus.» Bei starker Störung würden die Tiere die Flucht ergreifen.

Weggebote sollten beachtet werden «Durch den Stress und auf der Flucht verbrauchen sie viel Energie, und es steht zudem weniger Zeit für die Nahrungsaufnahme zur Verfügung», heisst es in der Medienmitteilung weiter: «Dieser Energieaufwand kann wegen des kargen Nahrungsangebots kaum kompensiert werden und wird umso grösser, je intensiver und je häufiger die Störungen sind.» Diese Schwächung wirke sich negativ auf die Gesundheit der Wildtiere aus und könne im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Wildtiere würden unterschiedlich sensibel auf Begegnungen mit Menschen reagieren. «Bleiben die Erholungssuchenden auf regelmässig begangenen Routen, bringt die Betriebsamkeit die Wildtiere oft kaum aus der Ruhe, da die Störung voraussehbar ist», teilt der Umweltrat mit: Wenn die Tiere dagegen unerwartet und mit hoher Geschwindigkeit überrascht würden, bedeute dies sehr grossen Stress für sie. Rücksicht und Respekt sind gefragt «Bleiben Sie daher im Winter auf den markierten Wegen und Routen und vermeiden Sie es, in der Dämmerungszeit unterwegs zu sein», ruft der Schwyzer Umweltrat auf: «Wildtiere nutzen besonders die Morgen- und Abendstunden zur Nahrungsaufnahme. » Die kommenden Wochen würden gerade auch wegen der Coronakrise und dem zweiten Lockdown viele Menschen hinaus in die Natur führen. Der Erholungsbetrieb verlagere sich damit von der Siedlung in die Natur. «Mit der Einhaltung einiger einfacher Regeln lässt sich Ihr Wintererlebnis wildtiergerecht gestalten », teilt der Rat mit: «Somit schadet Ihr Aufenthalt weder den Wildtieren noch der Natur.» Der Umweltrat ruft auf, Verhaltensregeln in der Natur zu beachten: «Beachten Sie Wildruhezonen und Wildschutzgebiete. Meiden Sie Waldränder und schneefreie Flächen. Führen Sie Ihre Hunde an der Leine, insbesondere im Wald.»/Mitg.

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