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«Eine hervorragende Saison geht zu Ende»

Eine fabulöse Langlaufsaison neigt sich dem Ende zu. Seit Dezember lag quasi durchgehend Schnee auf den Feldern und Wiesen in der Region. Wie

Eine fabulöse Langlaufsaison neigt sich dem Ende zu. Seit Dezember lag quasi durchgehend Schnee auf den Feldern und Wiesen in der Region. Wie der Präsident des Langlaufclubs Studen diesen schneereichen Winter erlebt hat – der andererseits viele Corona- Einschränkungen mit sich brachte – erzählt er im Interview.

WOLFGANG HOLZ

Herr Fässler, wie lautet Ihr Resümee als Präsident des Langlaufclubs Studen zum auslaufenden Winter in einem Satz? Mit dem frühen Start Anfang Dezember und den guten Schneeverhältnissen war es eine hervorragende Langlaufsaison, die jetzt zu Ende geht. Wie viele Langläuferinnen und Langläufer waren denn etwa in diesem Winter auf den Studener Loipen unterwegs? Sehr viele. Auf der Loipe aber hatte es immer noch Platz genug, um die BAG-Covid-Regel einzuhalten. Der Langlaufsport, die Bewegung in der freien Natur, haben sich zu einem Aktivitätsdrang entwickelt, der hoffentlich auch nachhaltig wirken wird. Und wie viele waren es 2020?

Da es in der letzten Saison praktisch keinen Schnee hatte, und es nur acht offene Tage gab, ist das mit dieser Saison nicht zu vergleichen. Hat sich dieser Winter also finanziell ausgezahlt für den Langlaufclub Studen? Ja, diesen Winter brauchte es, da der Langlaufclub Studen in den letzten 6 Jahren doch 3 Millionen Franken in die Infrastruktur in Studen investiert hat mit dem Nordic Hus, dem Parkplatz und den zwei neuen Loipenfahrzeugen. Leider waren diese Facilities ja wegen Corona geschlossen. Wie hat sich das ausgewirkt?

Anfang Saison bis 21. Dezember waren das Restaurant und die Garderobe sowie die Duschen beschränkt benutzbar. Ab diesem Datum wurde dann diese Infrastruktur geschlossen, und so konnten sich die Leute nicht mehr drinnen aufhalten und sich aufwärmen. Das Umziehen musste halt zu Hause gemacht werden. Der Langlaufsport konnte so doch mit diesen Einschränkungen betrieben werden. Draussen betrieben wir ein Take-away, um etwas Wärmendes abzugeben.

Welche Konsequenzen hatte die Pandemie diesen Winter insgesamt auf den Langlaufclub Studen? Es ist ja überall auf den Loipen ein regelrechter Ansturm von Langlaufwilligen verzeichnet worden. Da es sehr viele Leute hatte, musste mit diversen Massnahmen für das Einhalten der BAG-Regeln gesorgt werden. An zwei Wochenenden wurde sogar eine externe Sicherheitsfirma beauftragt, diese Massnahmen zu kontrollieren. Das Langlaufvolk hielt sich sehr gut an die Massnahmen.

Was hat diese Saison für die Langlaufschule und den Verleih von Langlaufausrüstungen bedeutet?

Diese zwei Institutionen werden im Langlaufzentrum Studen von Schaad Nordic Sports bereit gestellt. Die Covid-Pandemie erforderte zusätzlichen Aufwand. Der Langlaufunterricht konnte die ganze Saison aufrechterhalten werden. Nur kleine Gruppen bis maximal 4 Personen waren erlaubt. Die Auslastung der Skivermietung war hervorragend. Alles in allem, trotz Corona, Frequenzen wie noch nie.

Die 27 Kilometer Langlaufloipen in Studen gelten als besonders landschaftlich schön und als relativ schneesicher. Ist dieses Image diesen Winter noch gestärkt worden? Ja, die vielen positiven Rückmeldungen und Dankesworte bestärken dies.

Wie oft sind Sie selbst in der Loipe anzutreffen gewesen?

Regelmässig bin ich am Start bei der Loipe anzutreffen gewesen. Mit den Langlaufskiern fuhr ich aber null Kilometer.

Foto: zvg

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