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Hochwertige Farbfotografien mit den einfachsten Mitteln

Hochwertige Farbfotografien mit den einfachsten Mitteln Hochwertige Farbfotografien mit den einfachsten Mitteln
Fotograf Erwin Gubler beschäftigt sich seit einiger Zeit intensiv mit der ursprünglichsten Form des Fotoapparates – der Camera Obscura. Jetzt

Fotograf Erwin Gubler beschäftigt sich seit einiger Zeit intensiv mit der ursprünglichsten Form des Fotoapparates – der Camera Obscura. Jetzt zeigt er Bilder seines zweiten Projektes.

lsc. Vor Kurzem wurden im Einsiedler Anzeiger Schwarz-Weiss-Bilder von Erwin Gubler präsentiert, die er mit einer Camera Obscura aufgenommen hatte. Vor allem in der heutigen Zeit, wo fast jeder ein Handy mit Kamera besitzt, ist es faszinierend zu sehen, dass ein Bild allein durch ein kleines, 0,35 Millimeter kleines Loch in einer Box entstehen kann.

Weiter geht die Faszination, wenn man sich vorstellt, dass sogar Farbbilder mit dieser «einfachen » Technik möglich sind.

Für Erwin Gubler ist es selbstverständlich, dass er seine Bilder nicht nur selbst plant und fotografiert, sondern auch gleich entwickelt. Damit mit der Camera Obscura Farbaufnahmen entstehen können, benötigt es als erstes einen Farbnegativfilm. Für seine Bilder nutzte er einen Color- Planfilm (Kodak Ektar 100). Ein einzelnes Negativ kostet stolze acht Franken. Entwickelt wurde der Film im C41-Prozess, das sind insgesamt 4 Bäder, welche der Negativfilm durchläuft. Die Chemie muss eine Temperatur von +38° Celsius haben. Sobald der Film gewässert und getrocknet ist, gehts mit den Negativen in den Filmscanner, wo er digitalisiert, bearbeitet und ausgedruckt wird. «Das wars – ganz schön aufwendig – aber es macht Freude!», sagt der experimentierfreudige Fotograf zu seinem neusten Werk.

Dieses Bild der Schwantenau entstand mit einer Camera Obscura, der sogenannten Lochkamera.

Foto: Erwin Gubler

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