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Im Kanton Schwyz sinkt die Arbeitslosenquote

Im Kanton Schwyz sind Ende März 1351 Arbeitslose registriert. Die Arbeitslosenquote sinkt damit gegenüber dem Vormonat von 1,7 auf 1,5 Prozent.

Im Kanton Schwyz sind Ende März 1351 Arbeitslose registriert. Die Arbeitslosenquote sinkt damit gegenüber dem Vormonat von 1,7 auf 1,5 Prozent. Die Zahl der bei den Arbeitsvermittlungszentren eingeschriebenen Stellensuchenden beträgt 2692 Personen.

MAGNUS LEIBUNDGUT

Gemäss den Erhebungen des kantonalen Amtes für Arbeit (AFA) waren im Kanton Schwyz Ende März insgesamt 1351 Arbeitslose gemeldet, während im Vorjahr 1264 Arbeitslose registriert wurden. Dies entspricht einer Abnahme von 160 Personen oder 10,6 Prozent gegenüber dem Vormonat (1511 Personen). Die RAV Goldau und RAV Lachen zählten 2692 Stellensuchende: Das sind 72 Personen weniger als im Vormonat – und 402 Personen mehr gegenüber März 2020.

Eine Abnahme der Arbeitslosigkeit konnten die Männer (minus 100/812) wie auch die Frauen (minus 60/539) ausweisen. Die Arbeitslosenquote sank damit bei den Männern von 1,8 Prozent auf 1,6 Prozent und bei den Frauen von 1,5 Prozent auf 1,3 Prozent. 111 Arbeitslose in Einsiedeln

Die Arbeitslosen setzen sich aus 632 Personen schweizerischer (minus 79 Personen) und 719 Personen ausländischer Nationalität (minus 81 Personen) zusammen. Die Arbeitslosenquote sank damit bei den Schweizern von 1 Prozent auf 0,9 Prozent und bei den Ausländern von 4 Prozent auf 3,6 Prozent.

Uneinheitlich entwickelten sich die Arbeitslosenzahlen der einzelnen Bezirke. So blieb der Bezirk Einsiedeln mit 111 Arbeitslosen als einziger Bezirk unverändert, während die übrigen Bezirke alle eine Abnahme ausweisen konnten: Gersau (minus 5/18 Personen), Küssnacht (minus 11/104 Personen), Höfe (minus 27/317 Personen), Schwyz (minus 66/367 Personen) und March (minus 51/434 Personen).

Unter dem kantonalen Mittel von 1,5 Prozent bewegen sich die Bezirke Schwyz (1,2 Prozent), Einsiedeln und Küssnacht (je 1,4 Prozent), während Gersau (1,6 Prozent), March (1,7 Prozent) und Höfe (1,9 Prozent) darüber liegen.

Detailhandel stark betroffen

Der Bestand der Langzeitarbeitslosen – darunter versteht man jene Personen, die seit mehr als einem Jahr arbeitslos sind – nahm gegenüber dem Vormonat (plus 19/232 Personen) zu. Damit waren 17,2 Prozent (Vormonat 14,1 Prozent) aller Arbeitslosen langzeitarbeitslos.

Bei der Betrachtung der Arbeitsmarktstatistik ist der Gross- und Detailhandel (minus 8/183 Personen) der am stärksten betroffene Wirtschaftszweig, gefolgt vom Gastgewerbe (minus 21/139 Personen), dem Baugewerbe (minus 43/125 Personen), den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (minus 10/118 Personen), den freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen (minus 8/111 Personen) und den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (plus 3/105 Personen).

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