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Wie Alters- und Pflegeheime unterstützt werden können

«Schadenausgleich für Alters- und Pflegeheime?» und «Sind wir für Impfkampagne gerüstet?» lauten die Titel der beiden Kleinen Anfragen

«Schadenausgleich für Alters- und Pflegeheime?» und «Sind wir für Impfkampagne gerüstet?» lauten die Titel der beiden Kleinen Anfragen von CVP-Kantonsrat Bruno Beeler.

URS ATTINGER

Bruno Beeler (CVP, Goldau) wirft in der ersten Kleinen Anfrage die Fragen auf, ob sich der Regierungsrat mit den coronabedingten Mehraufwendungen und Belegungsausfällen der Alters- und Pflegeheime befasst und den Aufwand/Schaden quantifiziert hat. Und: «Ist der Schwyzer Regierungsrat bereit, den Altersund Pflegeheimen diesen Mehraufwand und die Belegungsausfälle zu entschädigen?» Kantonsrat Beeler gibt zu bedenken, dass die Bewohner von Alters- und Pflegeheimen zu vulnerablen Personen erklärt worden seien.

Behörden heftig kritisiert

Aufwendige Sicherheits- und Hygienemassnahmen hätten durchgeführt werden müssen. Trotzdem habe es teils heftige Kritik von Bewohnern oder Angehörigen gegeben. Die Übersterblichkeit habe in vielen Heimen zu einer tieferen Bettenauslastung geführt.

Im Bereich Wirtschaft, Kultur und Sport werden die coronabedingten Schäden vom Staat teilweise ausgeglichen », meint Bruno Beeler. Auch für Spitäler sei eine Entschädigung vorgesehen. Diese Gedanken führten ihn zu den oben erwähnten Fragen an den Schwyzer Regierungsrat.

In der zweiten Kleinen Anfrage von Bruno Beeler geht es darum, ob der Kanton Schwyz für eine breit angelegte Impfkampagne gerüstet ist. Gemäss einem Ranking zur Corona-Impfung liege der Kanton Schwyz im nationalen Vergleich nur auf Rang 17. Maximale Menge Impfdosen?

Es sei davon auszugehen, dass bald grosse Mengen an Corona- Impfdosen zur Verfügung stehen werden. Besonders für Auslandreisen spiele es wahrscheinlich in Zukunft eine Rolle, ob jemand geimpft sei. Deshalb müsse man die Willigen rasch impfen können, sagt Bruno Beeler.

«Werden stets die maximalen Mengen an Impfstoffen vom Bund bezogen?», fragt Beeler. Und: «Wie viele Impfwillige wurden bisher geimpft?» Die dritte Frage zielt darauf ab, wie auch Hausärzte und Apotheken einbezogen werden können, damit die gelieferten Impfdosen stets zeitnah verimpft werden können.

«Übersterblichkeit hat in vielen Heimen zu einer tieferen Bettenauslastung geführt.»

Kantonsrat Bruno Beeler

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