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Voller Wunder

Oster-EA vom 1. April Dieser EA war voller positiver Überraschungen. Danke! Als Begrüssung das zauberhafte Titelbild. Danke Fabienne Kälin!

LESERBRIEFE

Oster-EA vom 1. April

Dieser EA war voller positiver Überraschungen. Danke! Als Begrüssung das zauberhafte Titelbild. Danke Fabienne Kälin! Gefolgt von der «frohen Botschaft » hinsichtlich Einsiedlerhof. Und dann das Interview mit Pater Kolumban Reichlin mit der Kernaussage «Alles wirkliche Leben ist Begegnung» von Martin Buber. Das ist so wahr. Gerade in diesen schwierigen Zeiten wird mir bewusst, wie lebenswichtig Begegnung ist.

Ja – und dann: «Die lang ersehnte Einigung zum Klosterplatz liegt vor», Seite 9. Schon beim Lesen des Titels dachte ich, es handelt sich um einen Aprilscherz. Erst recht hinsichtlich Beton statt Pflaster-Verfugung. Und endgültig «April April», dass sich alle Beteiligten einig sind! Wenn es kein Aprilscherz ist, dann ist es «Das Wunder von Einsiedeln». Es gibt nichts dazwischen. Historisch betrachtet ist es so, dass die «Alten Griechen» keineswegs ihre Götter und Helden in hehrem, weissen Marmor dargestellt haben. Mitnichten die waren knütschbunt. Warum also sollte bemalter Beton so abwegig sein? Beton kannten unsere «Antiken» ja auch schon. Ohne den Pragmatismus und dem cementum der Römer wäre nicht so viel von ihrer Kultur übrig geblieben. Mittlerweile hoffe ich inständig, dass es kein Aprilscherz war – oder? Und dass Herr Oechslin die erhofften Spuren auf dem Petersplatz findet. Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen, liebes Redaktions-Team, und uns Lesern: Gesundheit, liebevolle Begegnungen und magische Momente. Monika Sauerteig (Einsiedeln)

«Einigung zum Klosterplatz» war eine sehr gute Idee für einen Aprilscherz. Etwas weniger dreist hätte dieser Scherz bestimmt noch mehr Leute in den April geschickt, doch spätestens die Schatullenfoti machte es klar.

Noch besser finde ich die Idee, die Bevölkerung generell im Sinne von «Wer zahlt befiehlt » (wird heute von gewissen Kreisen zu «Wer nichts zahlt befiehlt » pervertiert) bei möglichst vielen Projekten miteinzubeziehen, auch oder vor allem bei Konzepten und nicht nur bei den Details. Betreffend Klosterplatzumgebung also insbesondere bei der Grundsatzfrage, ob sie primär Parkplatz, Lärmplattform oder eher Begegnungs- und Ruhezone sein soll.

Bei der noch pendenten Detailgestaltung des «Platz im Platz» könnte der Bezirk vielleicht Varianten vorschlagen (inklusive Kostenschätzungen), worüber interessierte Stimmbürger mit der Vergabe von 1 bis n Punkten (n = Anzahl Varianten) vorentscheiden dürften, welche davon zur Abstimmung kommen soll. Schön wäre es, dabei auch eine Variante «Rasen/Bepflanzung » zu finden. Im Gegensatz zum Beispiel zur Anschaffung eines E-Autos ist dies nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern würde auch das historisch einmal deutlich bessere Verhältnis zugunsten von Grünfläche gegenüber versiegeltem Boden wieder etwas korrigieren. Mehr Grün vor dem Kloster ist auch optisch eine Aufwertung und zum Beispiel mit einem Gartenschach und oder Mühlespiel liesse sich die Klosterplatzumgebung noch attraktiver machen.

Heute werden oft wegweisende Konzeptentscheide vor allem von kleinen Interessensgruppen, insbesondere von «Schutz»-Lobbys (Natur-, Heimat-, Denkmal-… Schutz) gefällt, die alles schützen wollen, nur nicht die Menschen. Schützen ist zwar eine gute Sache, dabei darf aber das Wohl der Menschen nicht vergessen werden, wie es zum Beispiel mit dem neuen Steinbachviadukt der Fall ist. Dort wurde gegen die Menschen entschieden und zementiert, dass viel Verkehr (sogar mit einem Umweg) durch statt um Euthal gelenkt beziehungsweise dauerhaft Lärm und Abgase in dieses schöne Viertel geholt wird. Es sieht fast so aus, wie wenn einige Leute unter «Lärmschutz» immer noch verstehen, dass der Lärm zu schützen sei, was nicht nur rund um Sihlsee und Klosterplatz eine falsche Art von Schutz ist.

Hansjörg Menzi (Einsiedeln)

Im K-Tipp vom 13. Januar gab es einen Bericht mit der Bezeichnung «Die Grippe war für Ältere stets eine Gefahr». Fazit des Berichtes: Im Jahr 2020 gab es keine Übersterblichkeit. Entgegen den Verlautbarungen der Staatsmedien eine komplett «konträre Darlegung der Fakten». Man darf diesen Bericht nun auch kritisch betrachten, getreu nach dem Motto, traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Fairerweise muss die kritische Betrachtung dann auch für die Aussagen zu der Übersterblichkeit in den Staatsmedien gemacht werden. Die Frage, die man sich dann stellt, wie sähe es aus, wenn wir die Massnahmen nicht gehabt hätten? Wie hoch wäre dann die Sterblichkeit? Die passende Gegenfrage dazu lautet, was ist das für eine Pandemie, bei der die Zahlen nicht zweifelsfrei hergeben, dass es im Jahr 2020 eine Übersterblichkeit gegeben hat?

Das Fundament für die Begründungen der Massnahmen sind die positiven Fallzahlen. Im K-Tipp vom 10. März gab es einen Bericht mit dem Titel: «PCR-Massentests: Positive Befunde sind wenig aussagekräftig ». Und mit dieser Erkenntnis steht der K-Tipp bei Weitem nicht allein da. Zusätzlich bei Massentestungen fällt die Gewichtung der Falschpositiven immer schwerer ins Gewicht.

Erinnert sich noch jemand an das vom Bundesrat genannte Ziel vom letzten Jahr? Die Virusausbreitung zu verlangsamen, dass es zu keiner Überlastung des Gesundheitssystems kommt. Gemäss Bundesamt für Statistik gab es letztes Jahr jedoch einen Abbau von Spitalbetten, ja sogar Spitalschliessungen. Passt dies nur ansatzweise zusammen? Wie lautet die aktuelle Strategie? Durch Testungen entstehen keine Spitalkapazitäten, in diesem Punkt ist man sich dann doch einig.

Die Bürgerinnen und Bürger, welche gegen die Massnahmen aufgrund der widersprüchlichen und unhaltbaren Begründungen für die Wiederherstellung unserer Grundrechte demonstrieren, werden von den Staatsmedien unterschwellig als inkompetente und intelligenzschwache Unterschicht dargestellt. Wer will schon als «informierter» Bürger mit diesen Demonstranten etwas gemeinsam haben? Zu den Zweiflern gehören Sie, geschätzter Leser wohl kaum, oder doch?

André Kälin (Willerzell)

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