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Rückzahlpflicht ade

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Genossenschaft Hallenbad Minster Die Genossenschafter haben dem Verwaltungsrat den Rücken gestärkt: Sie haben die Rückzahlpflicht bei

Genossenschaft Hallenbad Minster

Die Genossenschafter haben dem Verwaltungsrat den Rücken gestärkt: Sie haben die Rückzahlpflicht bei den Anteilscheinen klar abgeschafft.

Vi. Schriftlich durchgeführte Generalversammlungen, wie sie aufgrund der Corona-Verordnungen an der Tagesordnung sind, bergen selten Stoff für Überraschungen. Zur Traktandenliste für die GV der Genossenschaft Hallenbad Minster Unteriberg war jedoch ein Fragezeichen zu setzen: Stimmen die Genossenschafter dem Antrag zu, die Rückzahlpflicht für die Anteilscheine ersatzlos zu streichen? Denn bis anhin verpflichtete sich die Genossenschaft, die Anteilscheine der ausscheidenden Genossenschafter zurückzukaufen.

«Die Änderung dient massgeblich zum Erhalt des Hallenbades und sichert unsere finanzielle Zukunft», begründete der Verwaltungsrat seinen Antrag (EA 19/21). «Wenn ein Anteilschein nicht mehr zurückgefordert werden kann, haben wir dieses Geld effektiv für die Sanierung und Werterhaltung zur Verfügung. » Damit entfällt auch die Pflicht, Rückstellungen für plötzliche Rückforderungen bilden zu müssen. 82 von 87 Genossenschaftern waren dafür Das Resultat über die schriftliche Abstimmung der GV vom 25. März ist eindeutig: Sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrates haben die Stimmberechtigten mit 94 und mehr Prozent zugestimmt. Auch die mit einer Statutenänderung verbundene Aufhebung der Rückzahlpflicht nahm die Abstimmungshürde mit hohen 94,2 Prozent. Gar mit 100 Prozent gewählt wurde Thomas Fässler als neuer Leiter Bauen.

Dank dieser starken Rückendeckung der Genossenschafter hat der Verwaltungsrat um die neue Präsidentin Angela Suter einen nächsten Schritt getan in Richtung finanzieller Gesundung des Hallenbads Ybrig.

Weitere Aufschlüsse über die Zukunft des Hallenbades erwartet Suter bis im Sommer dieses Jahres: Dann soll der Kostenvoranschlag für die Sanierung inklusive Verteilschlüssel präsentiert werden können.

Einen alten Zopf abgeschnitten: Die Genossenschaft hat die Statuten geändert. Foto: Archiv EA

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