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Rechnung der Kirchgemeinde Unteriberg schloss 44’000 Franken besser ab

Die Jahresrechnung 2020 der Kirchgemeinde Unteriberg schloss mit einem Ausgabenüberschuss von 25’076 Franken ab. Budgetiert waren Mehrausgaben

Die Jahresrechnung 2020 der Kirchgemeinde Unteriberg schloss mit einem Ausgabenüberschuss von 25’076 Franken ab. Budgetiert waren Mehrausgaben von 69’522 Franken.

KONRAD SCHULER

Die Jahresrechnung 2020 schloss mit Einnahmen von 495’403 Franken und Ausgaben von 520’480 Franken ab. Die Mehrausgaben betrugen 25’077 Franken. Diese wurden dem Eigenkapital belastet. Das Eigenkapital betrug demzufolge per 31.Dezember 2020 deren 319’231 Franken. Budgetiert waren Einnahmen von 469’628 Franken und Ausgaben von 539’150 Franken, was einen Aufwandüberschuss von 69’522 Franken ergeben hätte.

Der Bestand der Pfarrkirchenstiftung betrug 395’318 Franken. Der Zuwachs machte 3786 Franken aus. Der Bestand der Pfarrpfrundstiftung betrug 667’917 Franken. Der Zuwachs machte 9103 Franken aus.

Steuern 26’000 Franken besser

Zum besseren Ergebnis trug insbesondere das Ressort Steuern bei. Insgesamt konnte eine Verbesserung gegenüber dem Budget um 26’246 Franken erzielt werden. Bei den Steuereinnahmen der natürlichen Personen kamen 341’469 Franken zusammen statt der veranschlagten 324’700 Franken.

Bei den ordentlichen Steuern der Vorjahre konnten 35’173 Franken eingenommen werden. Das sind rund 12’000 Franken mehr als budgetiert. Die ordentlichen Steuern des Rechnungsjahres machten 294’168 Franken aus. Das sind rund 4000 Franken mehr als veranschlagt.

Bei den ordentlichen Steuern der Vorjahre der juristischen Personen wurden 3506 Franken eingenommen. Die ordentlichen Steuern des Rechnungsjahres machten 22’352 Franken aus. Budgetiert waren bei den juristischen Personen insgesamt Einnahmen von 22’500 Franken. Die Steuern der juristischen Personen fielen also rund 3300 Franken höher aus als budgetiert. Mörserhäuschen «gestürmt»

15’474 Franken schnitt das Ressort Seelsorge und Gottesdienste besser ab als vorgesehen. Dafür waren insbesondere zwei Konten verantwortlich. Für den Unterhalt der Kultusgegenstände wurden nur rund 11’000 Franken statt 19’000 Franken ausgegeben, für Dienstleistungen Dritter wurden nur rund 2800 Franken aufgewendet statt den veranschlagten 10’000 Franken.

Einen ausserordentlichen Aufwand gab es beim Mörserhäuschen. Rund 8000 Franken mussten wegen eines Sturmschadens aufgebracht werden. Nach dem Abzug der Versicherungsleistungen verblieben rund 3000 Franken an Nettoaufwendungen für die Pfarrpfrundstiftung.

Der Beitrag der Kirchgemeinde an die Pfarrkirchenstiftung machte im Jahr 2020 37’500 Franken aus. Ein Jahr zuvor waren es gegen 50’000 Franken.

Der Finanzausgleichsbetrag betrug 48’248 Franken und war 18’000 Franken höher als im Vorjahr. Der Beitrag an die Kantonalkirche machte 32’935 Franken aus.

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