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«Wie die Jungfrau zum Kind …»

Vi. Am Dienstag, 27. April, gab die SVP Einsiedeln die Nomination von Roland Lutz bekannt. Der Wirtschaftsinformatiker blickt auf ein langes

Vi. Am Dienstag, 27. April, gab die SVP Einsiedeln die Nomination von Roland Lutz bekannt. Der Wirtschaftsinformatiker blickt auf ein langes politisches Engagement zurück. Der 59-jährige Einsiedler ist ledig und hat zwei Töchter (19 und 21 Jahre alt).

Roland Lutz kandidiert für den Bezirksrat. Haben Sie davon schon je einmal geträumt?

Roland Lutz: Ich kam dazu wie die Jungfrau zum Kind. Die ungeplante Vakanz offenbart einmal mehr die dünnen Personaldecken der politischen Parteien. Gerne hätten wir von der SVP eine Frau und oder eine jüngere Kraft portiert, doch das konnte so kurzfristig nicht umgesetzt werden. Nichtsdestotrotz steige ich mit Elan, Freude und Gestaltungswille ins Rennen und möchte mich für den Bürger und seine Anliegen verwenden. Im Falle einer Wahl: Erfolgt dann automatisch Ihr Rücktritt aus dem Kantonsrat?

Nein, ich werde nicht demissionieren und sowohl im Kantonsrat wie auch im Erziehungsrat verbleiben. Als Kantonsrat bin ich Mitglied der Rechts- und Justizkommission.

Generell: Was hat Sie zur Zusage bewogen, für den Bezirksrat zu kandidieren?

Obwohl schwerpunktmässig kein Finanzpolitiker, machen mir die steigenden Schulden, der tiefe Selbstfinanzierungsgrad und die sich aufbauenden Zinsrisiken des Bezirkes Sorgen. Hier vertrete ich eine klare Linie mit dem Ziel der Gesundung. Deshalb übe ich auch Zurückhaltung bei nichtdringlichen, respektive nicht notwendigen Investitionen. Das mutmasslich freiwerdende Ressort «Schulen und Kultur» passt hervorragend zu meinen Interessenfeldern. Dank meiner (politischen) Erfahrung und Vernetzung bin ich überzeugt, mein Scherflein beitragen zu können.

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