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«Mit diesem Projekt haben wir uns einen Traum erfüllt»

«Mit diesem Projekt haben wir uns einen Traum erfüllt» «Mit diesem Projekt haben wir uns einen Traum erfüllt»
Mile Milanovic und Tabea Rostin sind Gründer der «moving Sportcamps». Diese Woche führen sie erstmals ein Sportlager in Einsiedeln durch.

Mile Milanovic und Tabea Rostin sind Gründer der «moving Sportcamps». Diese Woche führen sie erstmals ein Sportlager in Einsiedeln durch.

LUKAS SCHUMACHER

Zum ersten Mal findet in Einsiedeln das «moving Sportcamp» statt. Was kann ich mir darunter vorstellen? Wir organisieren mit «moving Sportcamps» fünftägige Feriencamps für Kinder. Unsere Angebote umfassen verschiedene sportliche Aktivitäten. Es gibt Polysportcamps, Outdoorcamps, Fussball-, Eishockey- und Tanzcamps. Die Camps sind regional verankert und richten sich an Kinder und Jugendliche aus der Region. Wie kamen Sie darauf, Ihr Camp in Einsiedeln durchzuführen? Es ist uns wichtig, insbesondere in unserer Heimatregion eine breite Auswahl an sportlichen Feriencamps anzubieten. Da Einsiedeln ideale Voraussetzungen bietet bezüglich der guten Infrastruktur und der sehr angenehmen Gemeinde, sowie mit vielen Kindern, war diese Standortwahl für uns naheliegend. Wir freuen uns sehr, diesen Frühling erstmals ein Camp hier in Einsiedeln durchführen zu dürfen. Sind Sie zufrieden mit der Nachfrage?

Das Polysportcamp in Einsiedeln ist mit 48 teilnehmenden Kindern ausgebucht. Die Nachfrage war enorm gross und wir hätten bezüglich der Anfragen noch viele weitere Kinder aufnehmen können. Aufgrund der Infrastruktur und um ein coronakonformes Angebot garantieren zu können, mussten wir eine Teilnehmerlimite setzen und eine Warteliste führen. Wie kam es zur Gründung von moving Sportcamps? Ich spiele seit meinem vierten Lebensjahr Fussball und Eishockey und bin auch in anderen Sportarten sehr aktiv. Nachdem ich viele Jahre als Fitnessinstruktor gearbeitet hatte, entstand der Wunsch nach einem Projekt, in welchem ich mein Herzblut für den Sport an Kinder weitergeben kann. Zusammen mit meiner Partnerin Tabea Rostin, die Primarlehrerin ist, hat sich vor zwei Jahren die Idee entwickelt, unsere fachlichen Kompetenzen im sportlichen und pädagogischen Bereich in einem gemeinsamen Projekt zu vereinen. So haben wir vor einem guten Jahr moving Sportcamps gegründet. Seit Anfang dieses Jahres konzentriere ich mich hauptberuflich auf moving Sportcamps. Meine Partnerin ist aktuell nebenbei noch als Lehrerin tätig.

Welchen Einfluss hatte Corona auf moving Sportcamps?

Letzten Sommer und Herbst war die Situation in der Schweiz zwischenzeitlich so entspannt, dass wir abgesehen von einigen Schutzmassnahmen nicht viel von Corona gemerkt haben. Die Sportferiencamps mussten wir jedoch leider komplett absagen. Was motiviert Sie dazu, mit Kindern und Jugendlichen Sport zu machen? Da ich bereits seit meiner Kindheit leidenschaftlich Sport betreibe, bereitet es mir viel Freude, diese Leidenschaft wiederum an Kinder weiterzugeben. Die Kinder bringen viel Bewegungsfreude, Energie und eine natürliche Neugier auf neue Erlebnisse und Sportarten mit. Mit diesem Projekt haben wir unseren grossen Traum verwirklicht, mit Kindern im Sportbereich zu arbeiten und Kindern eine sinnvolle Freizeit- und Feriengestaltung anzubieten.

Was erwartet die Kinder während dieser Woche? Über Basketball, Unihockey und Fussball, Tanzen, Selbstverteidigung, sowie Ringturnen oder Akrobatik mit Menschenpyramiden, bis hin zu Funspielen wie Burgenball, Bewegungslandschaften, kleinen Wettkämpfen und unterschiedlichen Sportspielen ist alles dabei. Aber auch der soziale Aspekt ist in dieser Ferienwoche zentral. Die Kinder lernen viele Gleichaltrige kennen, helfen einander, teilen neue Erlebnisse und wachsen zu einem richtigen Team zusammen. Dies mitzuerleben ist immer eine grosse Freude. Wann findet das nächste Sportcamp statt?

Vom 10. bis 14. Mai sind wir mit einem weiteren Polysportcamp in Lachen. Im Sommer bieten wir Outdoorcamps an, bei welchen die Kinder eine Abenteuerwoche mit Hüttenbauen, Feuer machen, Seilparks bauen und vielen Aktivitäten im Wald erwartet. Zudem organisieren wir ein Tanzcamp, sowie Fussball- und Polysportcamps. Wie viele Camps organisieren Sie jährlich? Gestartet haben wir letztes Jahr mit vier Campwochen im Polysport- und Outdoorbereich. Dieses Jahr sind 15 Angebote geplant, darunter neu auch Fussball-, Tanz- und Eishockeycamps. Nächstes Jahr versuchen wir zwischen 20 und 30 Camps anzubieten und werden noch mehr Sportarten ins Angebot aufnehmen.

Foto: Lukas Schumacher

Mile Milanovic

Jahrgang: 1988 Wohnort: Lachen SZ Beruf: Fitnessinstruktor Hobbys: Fussball, Eishockey, Tennis, Fitness, Sport allgemein, Wandern, Natur, Freunde

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