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«Ein Provokateur im Bezirksrat?»

Zum Leserbrief «Empörung ist Lohn des Provokateurs», EA 36 vom 11. Mai Mit Interesse habe ich den Leserbrief von Roland Lutz im letzten

Zum Leserbrief «Empörung ist Lohn des Provokateurs», EA 36 vom 11. Mai

Mit Interesse habe ich den Leserbrief von Roland Lutz im letzten EA gelesen. Er betitelt die Bezirksratswahlen bereits als «Bündner Derby», obwohl die anderen Ortsparteien ihre Versammlungen noch gar nicht durchgeführt und entschieden haben, was sie machen werden. Dass man auf diese Weise einen Wahlkampf eröffnet, finde ich etwas arrogant, auch wenn man Platzhirsch ist und die wählerstärkste Partei hinter sich weiss.

Es gibt jetzt mit Leta Bolli nicht nur für die Empörten eine Alternative, sondern für alle, die im Bezirksrat lieber eine aktive und kluge Frau wollen. Eine wahre Alternative zu jemandem, der behauptet, nicht frauenfeindlich zu sein, sondern vielmehr die Frauen zu lieben. Und damit meint Roland Lutz seine Mutter, die «bestens geratenen» Töchter und eine «attraktive» Freundin. Das zeugt nicht gerade von einem modernen Frauenbild. Vielmehr bestätigt es, dass Roland Lutz offenbar noch immer tief in konventionellen Rollenbildern verhaftet ist. Die eigene Haltung zu hinterfragen, ist offenbar nicht die Stärke des SVP-Kandidaten.

Mit Leta Bolli haben wir eine versierte Wirtschafts- und Immobilienfachfrau sowie zweifache Mutter, die bereit ist, ihre Erfahrung im Bezirksrat von Einsiedeln einzubringen. Freuen wir uns über diese Gelegenheit, dass sie sich mit diesem vielseitigen Rucksack für die künftige Entwicklung unseres geliebten Dorfes und somit für jede Einsiedlerin und jeden Einsiedler einsetzen will.

Zum Glück haben wir nun die Wahl – und zwar zwischen einer linksliberalen jungen Frau und einem selbsternannten «nonkonformistisch rechtskonservativen » älteren Herrn. Hoffentlich entscheiden auch Sie sich am 11. Juli für Leta Bolli.

Sandra Hensler Kälin (Einsiedeln)

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