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Der Umweltrat ist für ein gesundes Leben

Kanton. Nachdem es das Landesparlament einmal mehr, dank intensiver Lobby-Arbeit der «Bauern»-Vertreter von Agrarhandels- und -chemiekonzernen,

IN KÜRZE

Kanton. Nachdem es das Landesparlament einmal mehr, dank intensiver Lobby-Arbeit der «Bauern»-Vertreter von Agrarhandels- und -chemiekonzernen, nicht geschafft habe, bezüglich der Strategie der Agrarpolitik entscheidende Pflöcke zu setzen, habe nun das Volk die einmalige Möglichkeit, dem nachzuhelfen, schreibt der Schwyzer Umweltrat (SUR) in einer Medienmitteilung: Sei es einerseits durch die Annahme der Trinkwasserinitiative oder genauer und original «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz », die es neu verunmöglichen werde, dass Steuergelder weiterhin als Direktzahlung an Betriebe gehen würden, die hochwertiges Trinkwasser mit Giftstoffen verunreinigen und so die Gesundheit gefährden würden. Umweltrat spricht sich für eine Schweiz ohne Pestizide aus «Da die Initiative neben dem Pestizideinsatz auch die Tierhaltung ohne prophylaktischen Antibiotikaeinsatz und mit nur so vielen Tieren, wie mit Futtermitteln aus der Schweiz ernährt werden können, fördern will, wird auch die Qualität der einheimisch produzierten Lebensmittel aus der Tierhaltung stark verbessert», teilt der Umweltrat mit: Sei es andererseits durch die Annahme der Pestizidinitiative – «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide » – die ein Verwendungsverbot von synthetischen Pestiziden sowie ein Einfuhrverbot von Lebensmitteln, die synthetische Pestizide enthalten oder mit solchen hergestellt worden seien, fordere.

Die Gesundheit erhalten

«Als Ergänzung zur Trinkwasserinitiative sollen synthetische Pestizide gänzlich verboten und, um für unsere Bauern gleich lange Spiesse zu gewährleisten, auch die Einfuhr entsprechender Produkte verboten werden», heisst es in der Medienmitteilung weiter: «Ziel beider Initiativen ist letztendlich die dauerhafte Erhaltung unserer Gesundheit und unseres fruchtbaren Bodens für die einheimische Nahrungsmittelproduktion. » Der Schwyzer Umweltrat, ein Zusammenschluss der im Kanton aktiven Umweltund Naturschutzorganisationen, stehe deshalb für das zweimalige Ja ein./SUR

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