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Kontra CO2-Gesetz

Wird unser Verhalten belohnt? Unser täglicher Einkauf wird mit Sicherheit massiv teurer werden. Sollten sie beispielsweise einen Dienstleister

Wird unser Verhalten belohnt? Unser täglicher Einkauf wird mit Sicherheit massiv teurer werden. Sollten sie beispielsweise einen Dienstleister brauchen? Bereits ein kleines Baugeschäft- oder ein Transportunternehmen mit fünf Fahrern muss mit 40’000 bis 60’000 Franken Mehrkosten pro Jahr rechnen, welche auf uns alle überwälzt werden müssten. Das CO2-Gesetz verteuert Benzin und Diesel um 12 Rappen pro Liter! Die Abgabe auf Heizöl und Gas werden mehr als verdoppelt! Das trifft vor allem Mieter mit kleinem oder mittlerem Einkommen sowie das kleine und mittlere Gewerbe!

Mit diesem Gesetz werden Ölund Gasheizungen praktisch verboten werden, dies erinnert mich an eine «DDR-Manier» und belastet alle Hauseigentümer massiv. Wir alle ärgern uns wegen der vielen Gesetze und der steigenden Bürokratie? Die Schweiz ist auch ohne CO2-Gesetz heute bereits klimapolitisch vorbildlich unterwegs. Das CO2-Gesetz wird zu mehr Verboten, mehr Vorschriften und neuen Abgaben führen! Für eine vierköpfige Familie werden bis zu 1000 Franken Mehrkosten pro Jahr entstehen. Mit dem CO2-Gesetz werden vor allem Pendler, Menschen in Randregionen, Familien, Mieter mit geringem Einkommen, junge Menschen und das einfache Gewerbe massiv belastet. Das ist unsozial!

Durch die künstliche Verteuerung der Heiz-, Mobilitäts- und Transportkosten wird die Wettbewerbsfähigkeit der schweizerischen Wirtschaft geschwächt und das schadet uns allen! Wir haben jetzt schon ein sehr hohes Umweltschutzniveau erreicht. Das neue Gesetz ist also gerade jetzt völlig überflüssig. Das CO2-Gesetz wird einen zusätzlichen Strombedarf von über 25 Prozent nach sich ziehen. Leider stehen für diesen Strombedarf nur Importstrom oder Gaskombikrafterwerke zur Auswahl. Die noch bestehenden AKW sollten abgestellt werden, aber bitte Bedacht!

Deshalb mit gutem Gewissen Nein zum CO2-Gesetz, Nein zu der kostenintensiven Gelder-Umverteilung, Nein zu neuen «Ämtern für CO2-Fragen» und Nein in zu einem neuen unnötigen Preistreiber. Hubert Schuler, SVP-Kantonsrat (Rothenthurm)

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