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Leta Bolli in den Bezirksrat

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LESERBRIEFE «Ich bin sehr enttäuscht», EA 43/21 Da der EA im Artikel offenbar keine anderen Informationen einbeziehen wollte, möchte

LESERBRIEFE

«Ich bin sehr enttäuscht», EA 43/21

Da der EA im Artikel offenbar keine anderen Informationen einbeziehen wollte, möchte ich gern als im Kloster zuständiger Projektleiter einige Anmerkungen machen.

Wir danken Herrn Ruch, wie schon in persönlichen Gesprächen mehrfach getan, für seinen grossartigen Einsatz für den behindertengerechten Weg vor der Klosterfassade. Es zeigt, wie gemeinsam Gutes geschaffen werden kann. Nach der Probefläche, die wir für Procap, für ihn und für die Denkmalpflege vor dem Südportal erstellt hatten, waren alle voll des Lobes und Herr Ruch stimmte sofort zu, die bis dahin angesammelten 130’000 Franken dafür einzusetzen. Das Lob, das das Kloster jetzt von allen Seiten erhält, gehört darum auch Werner Ruch. Der vielgelobte behindertengerechte Weg geht übrigens an der Strasse entlang weiter, bis zur äusseren Nordarkade. Leider wird dieser von Autos und Wohnmobilfahrern als vermutete Parkfläche zugestellt und muss darum noch besser markiert werden.

Die Diskussionen zum Platz im Platz gehen noch immer weiter, auch wenn sich eine Lösung abzeichnet. Aber auch diese Lösung muss erst im Rahmen eines Baugesuchs eingereicht und genehmigt werden. Deshalb sind Spekulationen über Rollstühle, Rollatoren oder Kinderwagen in Regenrinnen oder auf Eisflächen verfrüht und nicht hilfreich.

Das Kloster hat dabei seine Meinung zur Fugenfrage nicht geändert, wie im Artikel dargestellt. So hat das Kloster auch nicht den Baustopp provoziert oder etwas in finanzieller Abhängigkeit von der Denkmalpflege geplant. Auch wenn das Kloster über die entsprechenden Zuschüsse intensiv mit der Denkmalpflege im Kontakt ist, nimmt die Denkmalpflege doch immer auf zeitgemässe Bedürfnisse des Klosters Rücksicht, wie zum Beispiel an der erfolgten Möblierung der beiden Arkaden zu erkennen

ist.

Dem Kloster liegen die Anliegen aller Menschen am Herzen. Deshalb ist auch die ursprüngliche Meinrad-Quelle jetzt wieder allen Menschen (auch jenen mit einer Gehbehinderung) in der Südarkade zugänglich gemacht worden. Damit muss auch der beschwerlichere Weg bis zum Marienbrunnen nicht mehr bewältigt werden. Ich freue mich zudem mit dem Kloster zusammen, dass im Abteihof nun auch der Zugang zum Haupteingang barrierefrei gestaltet werden konnte.

Heino von Prondzynski Projektleiter Kloster

BEZIRKSRATSWAHLEN

Als grosser Rock-Fan habe ich mich ernsthaft mit der Musik von Herrn Lutz’ Band auseinandergesetzt. Musikalisch hört es sich gut an, jedoch muss man als emanzipierte Frau die Texte überhören und ausblenden. Herr Lutz und ich teilen also die Begeisterung für guten, alten Rock. Aber das ist bereits alles. Frau Bolli und ich haben da schon mehr Gemeinsamkeiten: Wir haben denselben Jahrgang, sind Mütter von je zwei Kindern im Vorschul- und Schulalter, sind 2014 nach Einsiedeln gezogen und wir engagieren uns in Einsiedler Vereinen. Ich wünsche mir sehr, dass auch unsere Generation im Bezirksrat vertreten ist. Das Ressort Bildung braucht nämlich eine engagierte und moderate Person, da es viele verschiedene Anspruchsgruppen und Interessen gibt, die es abzuwägen gilt. Ein politischer Hardliner ist im Ressort Bildung und Kultur meiner Meinung nach nicht am richtigen Ort.

Geschätzte Einsiedlerinnen, geschätzte Einsiedler: Wählen Sie wie ich Leta Bolli in den Bezirksrat – für Innovation, Fortschritt und Nachhaltigkeit.

Melanie Haunsperger (Bennau) ABSTIMMUNGEN

Seit gut einem halben Jahrhundert beschäftige ich mich intensiv mit dem Klima und habe miterlebt, wie während den kühlen 60er- und 70er-Jahren «Wissenschaft » und Medien Panik und Hysterie wegen einer drohenden Eiszeit verbreiteten, speziell nach dem Winter 62/63. Damals fror sogar der Bodensee komplett so dick zu, dass Autos darauf fahren konnten. Später wurde es ruhiger ums Klima und die «Wissenschaft» machte Panik mit Ozonloch, Waldsterben und seit März 2020 mit Corona, um auch damit zig Milliarden teure, zum Teil kontraproduktive Massnahmen zu erzwingen.

Statt jahrzehntelang nur Panik zu schüren, sollten die Medien mal verständlich und halbwegs nachvollziehbar aufzeigen, um wie viele Milligrade sich das Klima weniger stark erwärmen würde, wenn zum Beispiel sofort 100 Milliarden Tonnen weniger CO2 ausgestossen würden. Nur aus einer momentan positiven Korrelation zwischen CO2 und Temperatur (oft war es aber nicht so, zum Beispiel 1945 bis 1980) und dem Wissen, dass CO2 (in hoher Konzentration, heute gerade mal zirka 0,04 Prozent) ein Treibhausgas ist, reicht nicht aus, um nach der riesigen Coronaverschuldung, kommenden Generationen weitere zig-Milliarden (weltweit sogar Billionen) aufzubürden, ohne damit etwas zu bewirken.

Bekanntlich gab es während der gesamten Erdgeschichte mehrheitlich weder Gletscher noch Eis an den Polkappen und selbst seit der letzten Eiszeit sind Perioden bekannt, wo die Gletscher viel weiter und eventuell schneller abschmolzen als heute, zum Beispiel während den Jahren vor Ötzi, also einer Zeit, die rund 6000 Jahre näher bei der letzten Eiszeit lag.

Interessant ist zudem, dass die von 1870 bis 2020 in der Schweiz festgestellte Temperaturerhöhung speziell im Winter und dort stattfand, wo viele Menschen leben, also dort, wo immer gigantischere Abwärme aus Heizen, Mobilität, Warmwasseraufbereitung … in die Umgebung fliesst. Das spricht gegen CO2 als Hauptklimasünder und führt auch dazu, dass immer mehr Messstationen zu hohe Temperaturen ausweisen, was die Situation schlimmer darstellt, als sie ist.

Konklusion: Wir können uns nicht gegen das Klima stemmen. Deshalb ist es klüger, so zu investieren, dass wir besser mit Veränderungen umgehen können. Was für die Medizin gilt, sollten wir auch bei Klimamassnahmen beachten, selbst wer (wie ich) vom CO2-Gesetz finanziell profitiert. Schön jedenfalls, wenn der EA allen Meinungen Raum gibt, im Gegensatz zu fast allen anderen Medien (insbesondere SRF), die in Sachen Corona und Klima viele Fakten, Studien und Meinungen zensieren.

Hans-Jörg Menzi (Einsiedeln)

Die SP Einsiedeln fasste zum 13. Juni viermal die Ja- und einmal die Nein-Parole. Die Partei setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung unseres Lebensraumes ein, befürwortet nach intensiver Diskussion das Covid-Gesetz und verwirft das Terroris-musgesetz.

Mit dem CO2-Gesetz, der Trinkwasser- und Pestizid-Initiative geht es sowohl um den weiteren Schutz als auch um eine nachhaltige Entwicklung unseres Lebensraums. Beim Umweltschutz und in der Klimapolitik ist in der jüngsten Vergangenheit viel passiert. Es gilt, die langfristigen Ziele mit grosser Konsequenz umzusetzen. Eine Verzögerung wäre fatal.

Zu einiger Diskussion führte das Covid-Gesetz. Viele sind längst nicht mit allen Massnahmen, die der Bundesrat und die Kantone in den letzten über 12 Monaten ergriffen hatten, einverstanden. Die gesellschaftlichen Schäden werden als bedeutend eingeschätzt. Trotzdem stimmt eine grosse Mehrheit der Parteimitglieder dem Gesetz zu, würde ein Nein doch keine Massnahmen zu verhindern vermögen (diese werden unter dem Epidemie- Gesetz gefasst).

Sehr kontrovers wurde auch das Terrorismusgesetz diskutiert. Die Absicht des Gesetzes ist ehern, deren Ausgestaltung lässt staatspolitische Fragen wie die Respektierung der Gewaltentrennung offen. Störend wirken bei einigen Anwesenden der schwammige Terrorismus- Begriff und die Möglichkeit der Polizei, bei blossem Verdacht mit einschneidenden Massnahmen aktiv werden zu können. Skeptisch wird auch die Annahme beurteilt, ob mit dem Gesetz überhaupt terroristische Aktionen verhindert werden können, oder ob nicht mehr Mittel in die immer noch stiefmütterlich ausgerüstete digitale Früherkennung gesteckt werden müsste. Eine knappe Mehrheit der SP Einsiedeln sprach sich gegen das Gesetz aus.

SP Einsiedeln

Im Einsiedler Anzeiger vom 5. Juni gibt Redaktor Magnus Leibundgut der Denkwerkstatt Vision Landwirtschaft praktisch eine ganze Seite, damit die Landwirtschaft schlecht dahingestellt wird. Dazu muss gesagt sein, dass dieser Herr Bosshard kein aktiver Bauer ist, welcher hart für sein Einkommen arbeiten muss, und welcher auch keine Verantwortung für seine Arbeit übernehmen muss.

Herrn Leibundgut geht es in erster Linie darum, der Trinkwasserinitiative zum Durchbruch zu verhelfen. Als Medienschaffender müsste er eigentlich wissen, dass er fairerweise auch einem jungen aktiven Bauern, der dieser Initiative kritisch gegenübersteht, soviel Platz in der Zeitung einräumen müsste wie Herrn Bosshard von dieser sogenannten Denkwerkstatt.

Herr Bosshard verschweigt einseitig negativ. Er verschweigt, dass die Schweiz das sauberste Trinkwasser hat, noch vor Norwegen. Und er verschweigt auch, dass der Grenzwert bei uns 100mal tiefer ist als in der EU.

Zu unserem hohen Standard wollen wir doch alle Sorge tragen. Aber diesem Herrn Bosshard geht es um eine ganz andere Sache, wie auch der Trinkwasserinitiative. Es wird gezielt ein Rachefeldzug gegen die gesamte Schweizer Landwirtschaft gemacht. Weiss er überhaupt, dass diese Initiative das Verfüttern von Nebenprodukten aus der Nahrungsmittelherstellung verbieten will? Muss in Zukunft all die Kleie, welche in den Mühlen bei der Herstellung von Mehl anfällt, kompostiert werden? Soll Malz, das in der Bierbrauerei anfällt, in Zukunft in die Biogasanlagen geführt werden? Was machen wir mit dem Rapskuchenmehl, welches bei der Rapsölgewinnung anfällt? Da kann Herr Bosshard noch so lange über die Agrarlobby wettern. Eine Lösung für diese Probleme ist das nicht.

Ich bin mir nicht sicher, woher seine Vision Landwirtschaft ihr Geld bezieht. Dieses Geld könnte sicher sinnvoller verwendet werden, als damit realitätsfremde Visionen zu finanzieren. Eines weiss ich aber: Wer wissen will, wo in Zukunft seine Lebensmittel produziert werden, stimmt Nein gegen die Trinkwasserinitiative. Gerold Birchler-Durrer (Einsiedeln)

Ein selbsternannter Fachmann

Mit Interesse habe ich das Interview von Andreas Bosshard gelesen, lässt doch der Titel Positives erahnen (EA 43/21). Doch beim Lesen der ersten Zeilen zeigt sich, dass der Geschäftsführer der Denkwerkstatt «Vision Landwirtschaft» wenig Ahnung über die Strukturen der Schwyzer Landwirtschaft hat. Bereits im letzten September hatte ich die Gelegenheit, an einem seiner Referate teilzunehmen.

Auf spezifische Fragen in der Aufzucht- und Milchwirtschaft konnte er keine professionellen Antworten geben. Seine zitierten Studien waren entweder veraltet oder nirgends nachlesbar, teilweise sogar aufs Ausland bezogen. Die Aussage, dass der Einsatz von Kraftfutter für die tiefen Milchpreise und somit für die tiefen Einkommen der Bauern verantwortlich ist, ist schlicht falsch. Die Versorgung mit Milch ist, durch den Rückgang der Milchkühe, aktuell eher knapp und die Statistik der Importe des BLW belegt dies auch. Der Schweizer Milchpreis ist in erster Linie vom europäischen Umfeld abhängig. Durch die Liberalisierung des Käsemarktes zeigt die Importstatistik seit Jahren steil nach oben und da so viel Käse importiert wird, steigt der Schweizer Milchpreis nur minim.

A. Bosshard widerspricht sich in seinem Interview mehrmals. Er sagt, bei einem Ja würden mehr Direktzahlungen für gemeinwirtschaftliche Leistungen ins Berggebiet fliessen, sagt aber auch, dass die Bäuerinnen und Bauern heute wegen den Direktzahlungen reine Staatsangestellte seien und dies demütigend sei. Die Schweiz ist ein Grasland und der Mensch kann dieses für die Ernährung nicht direkt verwerten, dazu braucht es die Tiere, die dieses Futter zu Gunsten des Menschen umwandeln. Die Produktionseinschränkungen der Initiativen würden dazu führen, dass mehr Nahrungsmittel importiert werden müssten. Das zeigt exemplarisch die Steigerung der Importe von Milchprodukten auf. Durch meine jahrzehntelange Mitarbeit in landwirtschaftlichen Organisationen, aber auch durch jahrelange praktische Berufserfahrung sehe ich mich als kompetent, Ihnen ein doppeltes Nein zu den extremen Agrarinitiativen empfehlen zu können.

Hanspeter Egli Milchproduzent (Trachslau)

Ihr habt gleiche Probleme wie wir

Landwirtschaftsinitiativen

Unser Schwyzer Land im Quellgebiet wird jährlich zugebaut, Strassen verbreitert, riesige Depots und Lagerhallen in Kornfelder gestellt, Flugpisten erweitert, Einzelhäuser mitten in Kulturen gesetzt. Eure erworbenen raffinierten Landmaschinen übersäuern und versiegeln die Erde, Humus ist rar. Eure Tiere werden gedopt, unsere «Nahrung » aus Euren Erträgen erhält zunehmend Chemiestoffe, landet nach Kauf oft im Abfall. Fast kein Fluss ist noch wasserblau (ausser die Linth und die Quellwasser). Im Flachland verdorrt das Getreide. Wollt Ihr das?

Zunehmend leuchten die Läden in knallgrün, genaue Angaben fehlen aber wieder, man will Euch und uns täuschen. Business kennt Euren Alltag nicht, dort gelten nur spekulative Zahlen. Euer Land ist längst Spekulationsware für «Sport», Geldanlagen, für «notwendige Siedlungsverdichtung », für fragwürdige Erbschaften, für totale Abhängigkeit aus realem Landverlust, auch wenn Ihr Euren Boden noch betrachtet könnt.

Was tun? Verkauft Euer Land nicht! Aber bearbeitet es: Verbindet Euch mit benachbarten Bauern, gründet fachgerechte Bauerngenossenschaften, scheut Euch nicht vor Widerstand. Lasst euch nicht beschmeicheln. Lest Fachtexte und arbeitet konsequent. Informiert Euch gemeinsam über unsere tragische Schweizer Landschaftsgeschichte (statt über Kriegsgeschichte). Dort liegt die Hoffnung: Im 400-jährigen Vergleich von Landbau und ständiger Verengung. Damit unsere umgebaute Landschaft sich erholen kann und nicht zur verlorenen Heimat wird. Damit Ihr Eure Zufriedenheit zurückbekommt. Ja zu Vorlage 1 und 2. Damit auch Ja zu Vorlage 4, für Eure Wiesen und Äcker. Wir schaffen es. Gut Glück!

Hansjörg Birchler (Einsiedeln)

Andreas Bosshard irrt sich!

«Die Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig», EA 43/21

Andras Bosshard irrt, wenn er sagt, dass das Berggebiet und speziell die Einsiedler Bauernbetriebe von einem Ja zu den beiden Agrarinitiativen profitieren würden. Erstens geht er davon aus, dass die Direktzahlungen für Betriebe im Berggebiet steigen werden. Das würde voraussetzen, dass der Zahlungsrahmen für die Landwirtschaft massiv erhöht wird.

Aufgrund der vergangenen Budgetdiskussionen im Parlament und den erheblichen Mehrausgaben durch Covid ist dies jedoch sehr unwahrscheinlich. Ich rechne eher damit, dass bei einem Ja mehr Direktzahlungen ins Talgebiet fliessen werden, um dort den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel sozial verträglich umsetzen zu können. Zweitens geht er durch die Verknappung des Angebotes von höheren Produzentenpreisen für Milch und Fleisch aus. Fleisch ist in der Schweiz jetzt schon 2,5-mal teurer als im benachbarten Ausland. Viel Luft nach oben bleibt da nicht mehr.

Bei der Milch wäre es schön, wenn der Milchpreis sich nach Angebot und Nachfrage orientieren würde. Leider ist es so, dass aufgrund des liberalisierten Marktes der EU-Milchpreis den viel höheren Einfluss auf den Preis in der Schweiz hat. Realistischerweise wird sich der Milchpreis irgendwo zwischen dem aktuellen Bio- und konventionellen Preis einpendeln.

Beim dritten Punkt muss ich Andreas Bosshard recht geben. Die Kosten an die vorgelagerte Stufe (Tierarzt, Futter und so weiter) werden zurückgehen. Das ist nur logisch, wenn ich zukünftig nur noch halb so viel Lebensmittel produzieren kann wie heute. Leider bleiben meine Fixkosten gleich hoch und auch der Arbeitsaufwand wird nur marginal kleiner. Auch wenn es auf den ersten Blick anders erscheint, sind die Betriebe im Berggebiet viel stärker von den Agrarinitiativen betroffen als die Betriebe im Talgebiet. Die Abhängigkeit von den Direktzahlungen wird massiv steigen und viele Betriebsleiter werden zur Sicherung ihres Einkommens vermehrt auswärts arbeiten müssen. Bitte stimmen Sie zweimal Nein bei den extremen Agrarinitiativen.

Christian Schönbächler Nüschür (Einsiedeln)

Es ist Zeit, Nein zu sagen

Am nächsten Sonntag stimmen wir über fünf Vorlagen ab. Trotz der unterschiedlichen Themen weisen alle Vorlagen in ein und dieselbe Richtung; nämlich zu mehr Macht für den Staat, zu höheren Steuern und höheren Kosten für das tägliche Leben und zu immer mehr Gesetzen und detaillierteren Vorschriften, wie wir unser Leben zu führen haben. All dies ist uns doch aus der Geschichte bekannt und wir wissen, wo das hinführt!

Das zeigt uns die Geschichte mit aller Deutlichkeit. Wollen wir denn aus der Geschichte der Vergangenheit nichts lernen? Wenn ich mich nicht sehr täusche, möchten wir doch ausnahmslos alle in einer freiheitlichen, auf Selbstbestimmung und Eigenverantwortung beruhenden Welt leben. Wenn ich mich nicht sehr täusche, sollten wir diese Möglichkeit unseren Kindern und Enkeln bewahren und sie nicht geblendet von uns erzählten Idealen, die meistens nicht umsetzbar sind, Preis geben.

Wenn ich mich nicht sehr täusche, werden wir und unsere Nachkommen mit jedem neuen Gesetz mehr eingeschränkt und bevormundet. Deshalb sagen wir Nein, so lange wir es noch können und dürfen.

Brigitte Reding-Egger (Einsiedeln)

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