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Theater zum Platz im Platz

Dem Rollstuhlfahrer Werner Ruch ist der Kragen geplatz (EA 43/21) Vergeblich hat Herr Ruch als Rollstuhlfahrer um die Pflästerung des umstrittenen

LESERBRIEFE

Dem Rollstuhlfahrer Werner Ruch ist der Kragen geplatz (EA 43/21)

Vergeblich hat Herr Ruch als Rollstuhlfahrer um die Pflästerung des umstrittenen Platzes vor dem Kloster beim Marienbrunnen gekämpft und schlussendlich die Hoffnung mehr oder weniger aufgegeben, dass doch noch eine gute behinderten- und rollstuhlfahrer-gerechte Lösung gefunden werden kann. Ich bin überzeugt, dass auch alle Besucher des Klosters – ob Fussgänger oder Rollstuhlfahrer – diesen Platz sauber gepflästert beim Überschreiten sehr zu schätzen wissen.

Kaum jemand, ausser vielleicht einem vermeintlichen Kunsthistoriker, wird das Gefühl haben, er laufe über einen architektonisch nicht zur Klosterkirche passenden Platz. Zudem passt ja die Pflästerung perfekt zum angrenzenden neuerstellten und gut gelungenen Hauptplatz, der sich sehen lassen darf. Warum darf man bei diesem Vorhaben nicht auf Wünsche eingehen, die praktisch sind und den Zweck für die Besucher erfüllen. Ist es wohl schöner, wenn die Fugen zwischen den Steinen als Aschenbecher für die Zigarettenstummel dienen oder bei einem Unwetter das Sand herausgeschwemmt wird? Ich wünsche Herrn Ruch und allen Rollstuhlfahrern sowie Fussgängern einen baldigen schönen gepflästerten Platz im Platz.

Margrit Schönbächler Auf der Maur (Einsiedeln)

Wenn weiterhin auf der «Ideologie-/ Religionsschiene» mit wissenschaftlichem Touch, statt mit evidenzbasierten Fakten die Bevölkerung informiert wird, kommt es so weit, dass der grösste Teil der Medienhäuser völlig unglaubwürdig wird. Wenn nun sogar Regionalzeitungen auf diesen Zug aufsteigen (wie der EA am letzten Freitag) und eine redaktionelle Seite für das CO2-Gesetz mit einem missbrauchten «Stockerzögling» und tendenziösen Bildern präsentiert, ohne der Gegenseite einen gleichen Raum freizumachen, werden die Auswirkungen noch verheerender sein.

Die zwei Drittel bis drei Viertel grünlinks tickenden Journalisten haben noch nicht gemerkt, dass die Bevölkerung auch denken kann und dass die jahrelange Hirnwäsche der Medienhäuser (inklusive insbesondere «unser Staatsfernsehen») immer mehr durchschaut wird. Vergessen wir die Ideologien und rechnen wir endlich nur noch mit erhärteten Fakten und ohne Dogmen aus der ebenfalls immer unglaubwürdigeren Klimawissenschaft mit ihren aktivistischen Gurus, welche andere erhärtete Fakten nie zulassen würden, damit Staatssubventionen, Gehälter und Deutungshoheit, beziehungsweise das Geschäft gesichert bleiben. Es grenzt an ein Wunder, dass der Schweizer Stimmbürger etwas abgelehnt hat, wofür sich praktisch alle Medien (und alle Parteien bis auf eine) mit «Buebetricklis » einsetzten und andere Meinungen zensierten, dass sich die Balken bogen.

Bruno Bettoli (Gross)

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