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Umzonung für die Polizei

Umzonung für die Polizei Umzonung für die Polizei
Für den Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg liegt ein Nutzungsplan auf. ANDREAS SEEHOLZER Auf dem kantonseigenen Areal in Biberbrugg soll

Für den Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg liegt ein Nutzungsplan auf.

ANDREAS SEEHOLZER

Auf dem kantonseigenen Areal in Biberbrugg soll ein Polizeiund Verwaltungszentrum entstehen. Um den Ausbau zu ermöglichen, ist eine Umzonung nötig. Diese liegt nun als Teilnutzungsplan «Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg » in der Gemeinde Feusisberg öffentlich auf.

Teile der kantonseigenen Fläche sind von der Wohn- und Gewerbezone (WG3) in die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (Oe) umzuzonen. Dies heisst es im Erläuterungsbericht zur Teilnutzungsplanung.

Waldareal soll gerodet und umgezont werden Denn die Wohn- und Gewerbezone bildet keine planungsrechtliche Grundlage für den beabsichtigten Bau. Gemäss Zonenplan von 2006 befindet sich das ehemalige Hotel Bahnhof in der Wohn- und Gewerbezone.

Für eine optimale Nutzung des Standorts soll zudem ein kleines Waldareal, in dem heute noch ein Panzerabwehrbunker steht, gerodet und in die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen umgezont werden.

Bezüglich der Bewilligungsfähigkeit der Rodung innerhalb des BLN-Objekts würden sich keine grundsätzlichen Fragen stellen, kleinflächige Rodungen seien zulässige Eingriffe in einem BLN-Gebiet. Wegen Gefängnis-Erweiterung sei der Bedarf gegeben «Der Bedarf ist aufgrund des geplanten Ausbaus mit zusätzlichen Arbeitsplätzen sowie einer Erweiterung des standortgebundenen Gefängnisses gegeben », heisst es im Bericht weiter.

Die Unterlagen zum Teilnutzungsplan können auf der Homepage der Gemeinde Feusisberg eingesehen werden.

Der Sicherheitsstützpunkt in Biberbrugg mit dem Hotel Bahnhof im Vordergrund. Rechts im Bild ist hinter dem Hotel das zu rodende Waldstück zu sehen.

Foto: Andreas Seeholzer

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