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351 Abstimmungscouverts

351  Abstimmungscouverts 351  Abstimmungscouverts
Wenn zu Hause gleichzeitig das Abstimmungscouvert des Bundes und jenes der Römisch-katholischen Kantonalkirche liegen, dann passiert, was

Wenn zu Hause gleichzeitig das Abstimmungscouvert des Bundes und jenes der Römisch-katholischen Kantonalkirche liegen, dann passiert, was passieren muss: Die Couverts werden am selben Ort eingeworfen. Da nützt auch die aufgedruckte Warnung nichts, die Kirchenabstimmung vom 27. Juni nicht mit der eidgenössischen vom 13. Juni zu verwechseln (siehe Foto). Eine Nachfrage bei der Bezirkskanzlei hat diese Vermutung bestätigt: Nicht weniger als

(!) der Römisch-katholischen Kantonalkirche sind fälschlicherweise im Rathaus gelandet, statt im Briefkasten beim Pfarramt. Da sich die beiden Couverts optisch unterscheiden, sortierten die Stimmenzähler jene der Katholiken aus und legten sie ungeöffnet zur Seite, um sie dann an die Römisch- katholische Kirchgemeinde weiterzuleiten.

Foto: Archiv EA Unter jenen unzähligen Anlässe, welche in den letzten Monaten wegen der Corona-Pandemie nicht haben durchgeführt werden können, gehört auch der

im letzten Herbst war nicht zu denken. Für das Jahr 2021 ist der gastgebende Bezirk jedoch zuversichtlicher. Er ist der Hoffnung, den beliebten Anlass mehr oder weniger wie gewohnt durchführen zu können. Mit Samstag,

steht das Datum fest. Und auch der Ort ist bestimmt: Wegen des zusätzlichen Platzbedarfs findet der Empfang nicht im Gemeindesaal, sondern im Kongresszentrum Zwei Raben statt. Hoch ist der Pegelstand des Sihlsees in diesen Tagen. Der Einsiedler Anzeiger wollte es mit seinem

am Dienstag auf den Zentimeter genau wissen. Die richtige Lösung lautet 888.92 Meter. Erraten haben dies mehrere Personen; die Glücksfee musste entscheiden und hat den Namen von Alois Kälin (Einsiedeln) gezogen. Herzliche Gratulation.

Ein Dossier zu übergeben, und sei es noch so dick wie jenes der neuen Etzelwerkkonzession, ergibt für Fotografen kaum ein aussagekräftiges Bild. Die SBB liessen sich für die Übergabe, welche vorgestern im Einsiedler Gemeindesaal stattfand, deshalb etwas einfallen: Als Beat Deuber, der Leiter Energie der SBB, das Konzessionsdossier an den Schwyzer Regierungsrat Sandro Patierno weiterreichte, erhielt dieser nicht etwa einen Wust an Papieren, sondern einen überdimensionierten Stick von fast einem Meter Länge. Und als Patierno später den Gemeindesaal verliess, tat er dies mit einem Schmunzeln: Er hoffe sehr, in irgend einem Büro der kantonalen Verwaltung auch einen entsprechend grossen Computer zu finden … Für die SBB war es eine gute Woche. Vorgestern Mittwoch konnten sie das Etzelwerkdossier übergeben, und heute Freitag können sie im Amtsblatt nachlesen, dass die kantonale Bewilligung für die Instandsetzung des Willerzeller Viadukts vorliegt.

Auf dem

Stationenweg hinter dem Kloster Einsiedeln kann man interessanten Menschen begegnen. Neulich schritt eine junge Frau in frühlingsgrünem Kleid und in Sneakers gemächlich bergan. Als sie den entgegenkommenden Passanten fragte, wohin denn dieser Weg führe, antwortete dieser zunächst etwas genervt, nein, er wolle und brauche keine Putzfrau. Schwärmen doch rund ums Kloster immer wieder junge Osteuropäerinnen aus, um mit dem Putzfrauen- Trick ein Trinkgeld zu ergattern. Zwar stammte auch die angetroffene Frau im grünen Kleid aus Osteuropa, genauer gesagt, aus Mazedonien. Doch mit Putzfrauen hatte sie tatsächlich nichts am Hut. «Ich bin eine Natur-Schamanin, die mit Energiepunkten arbeitet», begann sie zu erzählen. Sie sei jetzt schon drei Jahre in der Schweiz: Sie liebe die Natur hier, die viel schöner sei als die in ihrer Heimat. Besonders in Einsiedeln herrsche so eine friedliche und harmonische Stimmung. Allerdings seien viele Menschen in der Schweiz auch sehr materialistisch und würden vor allem aufs Geld schauen. «Dabei ist es doch viel wichtiger, einen Partner zu finden, den man liebe, und Kinder zu haben. «Geld kommt und geht und ist doch so vergänglich », sagte sie mit fester Stimme. Dann drehte sie sich um und spazierte weiter.

Erneuter Todesfall am Grossen Mythen: Wie die Kantonspolizei mitteilte, befand sich vorgestern Mittwoch, 16. Juni, ein Mann um 10.30 Uhr auf dem Abstieg vom Grossen Mythen. Bei der Kurve 10 machte er einen Fehltritt und stürzte rund 40 Meter in die Tiefe. Dabei erlitt der 67-Jährige so schwere Verletzungen, dass die aufgebotene Rega nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. Zur Bergung des Verunfallten stand nebst der Rega auch ein Mitglied der Alpinen Rettung Schweiz im Einsatz. Der Verunfallte lebte im Kanton Zürich.

Am Dienstag, 15. Juni, ereignete sich um 18.15 Uhr auf der Hauptstrasse in Rothenthurm

Verkehrsunfall. Ein siebenjähriges Mädchen fuhr mit seinem Kickboard auf einen Fussgängerstreifen. Dabei kam es zur Kollision mit einem herannahenden Lieferwagen. Das Kind erlitt dabei erhebliche Verletzungen und wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega in eine ausserkantonale Spezialklinik geflogen.

Unteribergs Skirennfahrer Urs Kryenbühl ist dieser Tage wieder medial gefragt. Nachdem der Einsiedler Anzeiger schon vor Wochen über die physische und mentalen Rekonvaleszenz des sympathischen Weltcup-Abfahrtsläufers berichtete, zeigte das SRF vor einigen Tagen eine kurze Reportage zum gleichen Thema. Und nun hat auch der «Blick» nachgezogen. Das Blatt lässt nochmals den Horror-Crash Kryenbühls von Kitzbühel Revue passieren und schreibt über die momentanen Bemühungen des 27-Jährigen, wieder fit zu werden für den kommenden Winter. Interessantestes Detail der Geschichte ist, dass Kryenbühl im Spital nach seinem Sturz offenbar die Telefonnummer seiner Freundin sofort auswendig wusste. Wenn das keine innige Verbindung ist …

Es wird wärmer und wärmer. Täglich gibt es neue Höchsttemperaturen. Am Mittwoch, 16. Juni, konnte man in Einsiedeln mit 26 Grad den ersten Sommertag des Jahres registrieren. Sommertage sind Tage, deren Temperaturmaximum zwischen 25 und 30 Grad liegt. Was darüber geht, gilt dann als Hitzetag. Auch für die Nacht gibt es mindestens eine Temperatur-Bezeichnung: Wird es nie kühler als 20 Grad, spricht man von einer Tropennacht. Mit 14,3 Grad war die Nacht auf gestern Donnerstag zwar noch etwas davon entfernt, aber auch hier zeigt die Kurve des Thermometers in letzter Zeit nur in eine Richtung: hinauf.

Als Rennfahrer ist Marcel Fässler zwar zurückgetreten. Dennoch steht der Grosser nach wie vor im Rampenlicht. Genauer gesagt ist der 45-Jährige der aktuelle «Cover-Frontman» auf dem Titelblatt der Zeitschrift Touring, dem Magazin des Touring Clubs Schweiz (TCS). Zum Thema Menschen in mobilen Berufen gibt der dreimalige Le-Mans-Gewinner in einem grossen Interview Einblicke in seine neuen Tätigkeiten ausserhalb der Rennstrecke. Wobei er als Sportfahrtrainer des TCS durchaus noch sein Racer-Gespür in schnellen Kurven zeigt. Daneben arbeitet er zu 60 Prozent bei Sportec in Höri, wo er die Motorsportabteilung leitet und Fahrzeuge testet – aktuell den KTM GTX. Ausserdem sei er einmal pro Woche in Hinwil bei Alfa Romeo Racing Orlen, sagt Fässler. wo er den F1-Simulator weiterentwickeln helfe. Nicht zuletzt sei er noch Co-Kommentator bei My Sports für die Formel-E-Rennen. Überraschend wirkt seine Aussage, dass sein Herz mittlerweile für die alten Autos schlage. Sagts und bekennt, dass er einen T3-Oldtimer bei sich in der Garage stehen hat.

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